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Die Jahresabschlusswanderung vom 14.12.2019

Zur letzten Wanderung in diesem Jahr durften die Leiter der Wandergruppe des TV Hangelar, Maria und Michael Feldhaus, 22 Aktive begrüßen. Heutiges Ziel war die Doppelkirche von Schwarzrheindorf, die erst in diesem Jahr nach aufwändigen Renovierungsarbeiten in neuem Glanz erstrahlt. Doch zunächst ging es entlang der Ausbaustrecke der S13 wo gerade umfangreiche Bauarbeiten und Landschaftsveränderungen stattfinden. Bald erreichte man den Vilicher Bach. Hier haben umfangreiche Arbeiten zur Renaturierung stattgefunden als Ausgleichsmaßnahme für die Bahnerweiterung. Dadurch wird das Gebiet an der Burg Leede als Wander- und Spazierweg sehr aufgewertet. Dann lag schließlich die Doppelkirche in ihrer vollen Schönheit vor der Gruppe. In einem Gewölberaum wurden die Wanderer vom Leiter des Kirchenvorstands, Florian Münch, herzlich begrüßt. In seiner sehr kompetenten Art schilderte er den Aufwand und die Arbeit bei den Restaurierungsarbeiten. So erfuhr die Gruppe, dass die Finanzierung dieses Projekts nur dem Umstand zu verdanken war, dass das Gebäude im Besitz des Landes NRW ist und damit die Bezirksregierung in Köln verantwortlich war. 1,1 Millionen Euro, auch für den weiteren Unterhalt, standen zur Verfügung. Nun ging es am neu angelegten Brunnen vorbei auf den Vorplatz. Gut zu erkennen, die div.  An- und Umbauten aus den verschiedenen Epochen. Ursprünglich war diese Kirche von Arnold II. von Wied, noch zu seinen Lebzeiten, um 1150 als dessen Grabstätte in Auftrag gegeben worden. Er war es auch, der die bis heute besterhaltenen, im Europa des 12. Jhds. zu findenden Wandbemalungen, anbringen ließ. Wie leider so oft üblich, war auch dieser Kirchenraum zwischenzeitlich verputzt und weiß gestrichen worden. Beim späteren Versuch, den Putz wieder abzuschlagen ging die Farbe der Wandbemalung fast vollständig verloren. Heute erstrahlt die Kirche deswegen wieder in altem Glanz, weil die junge Kunsthistorikerin Hanna Jacobs, dank eines Forschungsauftrags, die für die damalige Zeit übliche Farbgebung bestimmen konnte. Von der „Unterkirche“ zog die Gruppe noch in die „Oberkirche“, die von einer besonderen Orgel geprägt ist. F. Münch verabschiedete nach fast 2 Std. die Teilnehmer und bedankte sich für die hohe Aufmerksamkeit.  Zum Abschluss dieser Wanderung traf man sich noch bei Fam. Feldhaus zu Glühwein, Punsch und Selbstgebackenem und ließ so das Wanderjahr ausklingen.