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Auftaktwanderung der Wandergruppe im Siebengebirge

Mit großer Vorfreude startete die Wandergruppe des TV Hangelar in die neue Saison. „Endlich geht es wieder los", freute sich eine Teilnehmerin zu Beginn der Auftaktwanderung. Insgesamt achtzehn Wanderbegeisterte trafen sich, um unter der Leitung von Wanderführerin Maria Feldhaus eine rund zehn Kilometer lange Strecke durch das Siebengebirge zu erkunden.
Obwohl der Tag mit Regen begann, zeigte sich beim Start am Kloster Heisterbach strahlender Sonnenschein. Die Wanderroute führte zunächst entlang des Weilbergs. Anschließend stieg die Gruppe einen Hohlweg hinauf in Richtung Lauterbachtal. Nach kurzer Zeit ging es bergab zum Gut Frankenforst, wo die Universität Bonn eine landwirtschaftliche Lehr- und Forschungsanstalt betreibt.
Am Wanderparkplatz Vinxel überquerte die Gruppe eine Straße, um durch den charakteristischen Hauwald zu gehen. Auf einer Steintafel erfuhren die Wandernden, dass die Bäume in diesem Gebiet früher oberhalb der Wurzel gefällt wurden. Aus den übrig gebliebenen Baumstümpfen entwickelte sich der Wald dann erneut (sogenannter Stockausschlag). Heute wachsen hier eindrucksvolle Baumgruppen, die oft aus einem einzigen Wurzelstamm hervorgegangen sind. Kurze Zeit nach dem Durchqueren des Hauwaldes gelangte die Wandergruppe zur „Rabenlay". Hier bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, vom sogenannten „Skywalk" auf die Fundstelle hinabzublicken, an der 2014 das 14.000 Jahre alte Doppelgrab von Oberkassel entdeckt wurde. Die Überreste der dort gefundenen Skelette – eine Frau, ein Mann und ein Hund – befinden sich heute im LVR-Landesmuseum in Bonn.
Die Wandergruppe nutzte die eindrucksvolle Aussicht für eine wohlverdiente Brotzeit, bevor sie ihre Tour auf dem Rheinsteig fortsetzte. Ihr Ziel war die „Dollendorfer Hardt", die oberhalb der Weinberge liegt. Von dort aus führte der Weg zurück zum Kloster Heisterbach. Zum Abschluss des gelungenen Wandertages ließen sich die Teilnehmenden im dortigen Klostercafe mit einem Stück Mohnkuchen verwöhnen und unterhielten sich noch lange über den sonnigen und erlebnisreichen Ausflug.

Auftaktwanderung Jan 2026

Text und Fotos: Michael Feldhaus

 

Auftaktwanderung der Wandergruppe im Siebengebirge

Große Hilfe beim Seniorenfest 2026

Seniorenfest 2026

Auch in diesem Jahr fand wieder das Seniorenfest für Hangelarer BürgerInnen im Haus des „Karnevals" (-Nachbarschaft) statt. Auf Einladung des Ortsvorstehers Wilfried Schwab und des Ortsausschuss' Volker Weber trafen sich rund 300 gut gelaunte und überwiegend kostümierte SeniorInnen und erfreuten sich an einem abwechslungsreichen, karnevalistischem Programm. Dazu gab es Kaffee und Kuchen, eine große Auswahl von Getränken und später noch belegte Brötchen. Eine große Hilfe waren auch in diesem Jahr wieder die Sportlerinnen des TV Hangelar. Unermüdlich machten sie während dieser 5-stündigen Veranstaltung den Service. Sie verteilten den Kuchen, schenkten immer wieder Bier, Wein und alkoholfreie Getränke nach, belegten Brötchen und halfen schließlich am Ende bei der Aufräumaktion. (Auch unsere drei "Flugplatzelfen" fanden den Service super.)                       

Der Vorstand bedankt sich herzlich bei Sylvia Lenz, Gabi Kröniger, Maria Feldhaus, Doris Leskin, Ines Bennemann und Ingrid Martini für das tolle Engagement.

Große Hilfe beim Seniorenfest 2026

Treffsicher ins neue Jahr: TV Hangelar triumphiert beim 24. Neujahrs-Pokalschießen

Neujahrsschießen 2026

Großer Jubel beim Turnverein Hangelar: Beim traditionellen Neujahrs-Pokalschießen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sankt Augustin-Hangelar e.V. sicherte sich die Mannschaft des TV Hangelar in diesem Jahr den begehrten Wanderpokal. In einem spannenden Wettkampf bewiesen die Breitensportler, dass sie nicht nur in der Turnhalle, sondern auch am Schießstand eine gute Figur machen.
Erfolgreiche Jagd auf den Gipsvogel: Die Schützenbruderschaft hatte auch in diesem Jahr wieder die Hangelarer Ortsvereine eingeladen, um gemeinsam das neue Jahr einzuläuten und den Zusammenhalt im Dorf zu stärken. Der TV Hangelar folgte der Einladung mit einer starken Delegation von zehn Teilnehmenden. Geschossen wurde mit dem Luftgewehr auf einen Gipsvogel, der sich als äußerst hartnäckig erwies.
Bereits im Verlauf des Wettbewerbs sicherte sich die Gruppe des TV Hangelar wichtige Trophäen:
• Josefine Lamskemper schoss den linken Flügel ab.
• Frank Börner trennte den Kopf vom Rumpf.
• Sabine Lichtenberg bewies beim Schweif volle Konzentration.

Michael Feldhaus behält die Nerven: Das Finale entwickelte sich zu einem regelrechten Krimi. Nachdem mehrere erfahrene Schützen den allerletzten Rest des Vogels knapp verfehlten, schlug die Stunde von Michael Feldhaus. Mit ruhiger Hand traf er das nur etwa zwei Euro große Gipsstückchen und holte es unter dem Jubel der Anwesenden von der Stange.
„Ich kann mein Glück kaum fassen", kommentierte der sichtlich bewegte Sieger kurz nach seinem Meisterschuss. Unter großem Applaus nahm Feldhaus den Wanderpokal aus den Händen der Schützenmajestäten entgegen. Mit dem Sieg ist traditionell die ehrenvolle Verpflichtung verbunden, den Pokal im nächsten Jahr zu verteidigen.

Starker Zusammenhalt in Hangelar: Ein besonderer Dank des TV Hangelar gilt der St. Sebastianus Schützenbruderschaft. Durch ihr engagiertes Ausrichten dieses Turniers fördert sie alljährlich den Austausch und die Gemeinschaft zwischen den verschiedenen Hangelarer Vereinen.

Für den TV Hangelar waren aktiv: Giesela und Günther Hildebrand, Stefan Halfen, Philipp Gerhards, Benedikt Brix, Frank Börner, Sabine Lichtenberg, Josefine und Raphael Lamskemper sowie Michael Feldhaus.

 

Treffsicher ins neue Jahr: TV Hangelar triumphiert beim 24. Neujahrs-Pokalschießen

Weihnachtsgrüße des Vorstands

Liebe Mitglieder, liebe Übungsleiterinnen und Übungsleiter,
ein weiteres Jahr liegt hinter uns – ein Jahr, das ohne Euch so nicht möglich gewesen wäre.
Der TV Hangelar lebt nicht von Strukturen, Satzungen oder Sportstätten. Er lebt von
Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen, regelmäßig kommen,
mitziehen, mitdenken und dranbleiben. Genau das zeichnet Euch aus.
Unsere Mitglieder halten dem Verein die Treue – oft über viele Jahre hinweg. Dieses Vertrauen
ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist die Basis dafür, dass der TV Hangelar ein verlässlicher,
lebendiger und gemeinschaftlicher Verein bleibt.
Ein besonderer Dank gilt unseren Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Ihr investiert Zeit,
Energie und Fachwissen, oft weit über das hinaus, was man erwarten könnte. Ihr sorgt dafür,
dass Training stattfindet, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefördert werden und dass
Sport nicht nur Bewegung, sondern Gemeinschaft bedeutet. Dieses Engagement verdient
Anerkennung – und Respekt.
Gerade in Zeiten, in denen ehrenamtlicher Einsatz immer weniger selbstverständlich wird, ist
Eure Verlässlichkeit von großem Wert. Ihr haltet den Verein zusammen und gebt ihm Zukunft.
Wir wünschen Euch und Euren Familien eine ruhige Weihnachtszeit, Zeit zum Durchatmen und
einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, den Weg des TV Hangelar gemeinsam
mit Euch weiterzugehen.
Vielen Dank für Eure Treue, Euren Einsatz und Eure Verbundenheit mit dem Verein.
Mit herzlichen Grüßen
im Namen des Vorstands
Stefan Halfen
TV Hangelar

Weihnachtsanzeige Rundblick

  Weihnachtsanzeige im Rundblick Sankt Augustin

!Ein kleines P.S. gibt es noch: Wie jedes Jahr nimmt der TV-Hangelar am Veedelszoch teil.

Wer möchte kann auch in diesem Jahr dabei sein und mit uns im Karnevalszug mitgehen.
Anmelden kann man sich noch bis zum 31.12.2025.
Mail an: katharina.duering@tvhangelar.de
tvhangelar.de/jetzt-aber-noch-schnell-anmelden-karneval-in-hangelar.html

Weihnachtsgrüße des Vorstands

Die Dezemberwanderung der Wandergruppe: "Rund um den Petersberg"

Am vergangenen Wochenende trafen sich 16 Wanderbegeisterte, um an der Wanderung „Rund um den Petersberg" teilzunehmen. Unsere Wanderführerin Maria Feldhaus hatte eine, für viele unbekannte, Streckenführung gewählt. Größtenteils auf dem Rheinsteig, dem Beethovenweg und weiteren Teilabschnitten von Wanderwegen standen den Wandernden gut 13 km mit rd. 440 hm bevor. Vom Parkplatz am Kloster Heisterbach ging es zunächst bequem bergab bis zum Einstieg in das Nachtigallental bei Königswinter. Ab nun hieß es aber: „Von nun an geht's bergauf". Kurz hinter dem Willi Ostermann – Denkmal musste auch noch ein umgestürzter Baumriese überwunden werden. Auf Höhe der Drachenburg ging es über den Eselsweg bis auf das Plateau des Drachenfelsens. Da hier oben ein scharfer, kühler Wind wehte, nahm man im Schutze des Restaurantgebäudes die Brotzeit ein. Weiter ging es dann hinab Richtung Milchhäuschen. Kurze Zeit später erlebte die Gruppe den Einsatz des Ordnungsamtes unterhalb des „Kleinen Steinbruches" am Drachenfels. Mehrere Spaziergänger hatten verbotenerweise die dortige Bruchkante erklommen und versuchten nun, irgendwie den rückwärtigen Steilhang durch den Wald herunterzukommen. Die Beamten erwarteten sie bereits und erstatteten Anzeige wegen unerlaubten Betretens eines geschützten Gebietes. Seitdem das Siebengebirge ein Naturpark ist, sind Abweichungen von den ausgewiesenen Wegen nicht mehr gestattet. Unsere Gruppe hatte aber nun den steilsten Anstieg vor sich. Es ging anstrengend über den Rheinsteig hoch auf den Petersberg. Mit mehreren Verschnaufpausen kamen alle gut auf der Hotelterrasse an. Jetzt kam auch noch die Sonne durch und zeigte das Rheintal in wunderschönem Gegenlicht. Nach einem steilen Abstieg im oberen Bereich kamen alle nach 13,8 km gut gelaunt am Ausgangspunkt an und genossen im Klostercafé Kaffee, Kuchen und Herzhaftes. Der neue Wanderplan der Wandergruppe vom TV Hangelar erscheint Anfang 2026, wie üblich auf dieser WEB-Seite.

Dezemberwanderung 2025 Gruppenfoto

Abzweig am grauen Stein im Siebengeb.

Dezemberwanderung 2025 Petersbergterrasse

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Die Dezemberwanderung der Wandergruppe: "Rund um den Petersberg"

Adventsfrühstück der Gymnastikgruppe „Frauen 40+" (Wirbelsäulengymnastik"

Einer mehr als 25-jährigen Gepflogenheit folgend traf sich die Gymnastikgruppe „Frauen 40+ (Wirbelsäulengymnastik)" des TV Hangelar am 15. Dezember zum traditionellen Adventsfrühstück im „Restaurant Bürgerhof" in Hangelar. Als erfreuliche Überraschung gab die frühere Übungsleiterin Rosi Papke bei der Gelegenheit bekannt, dass sie nach einem komplizierten Bruch des rechten Schultergelenks im kommenden Jahr im Alter von mehr als 80 Jahren in den Kreis der Aktiven zurückkehren wird.
Unter dem aktuellen Übungsleiter Jürgen Hensel, der die Gruppe seit Februar 2024 betreut, liegen die inhaltlichen Schwerpunkte des Kurses bei der Kräftigung von Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur sowie der Förderung von Beweglichkeit und der koordinativen Fähigkeiten mit Schwerpunkt auf der Gleichgewichtsfähigkeit.
Die Gruppe trainiert montags von 08.30 bis 10.00 Uhr in der Turnhalle Zeppelinstraße, und es sind noch Plätze frei!

Die Gymnastikgruppe mit J. Hensel Dez.2025
Text und Foto: Jürgen Hensel

Adventsfrühstück der Gymnastikgruppe „Frauen 40+" (Wirbelsäulengymnastik"

Männer Yoga

Neuer Kurs beim TV Hangelar ab Januar 2026 – Yoga für Männer ab 35 

Yoga für Männer ab 35 – dein Rücken wird es dir danken! 

Du willst beweglicher werden, Stress abbauen und gleichzeitig etwas für deine Fitness tun? Dann ist dieser Kurs genau das Richtige für dich. Unser Trainer (selbst ein Mann) weiß, worauf es ankommt, wenn Rücken und Gelenke mobil bleiben sollen. Du brauchst keine Vorkenntnisse – jeder kann mitmachen und in seinem Tempo üben. Entdecke, wie Yoga nicht nur entspannt, sondern dir auch neue Kraft und Beweglichkeit schenkt. Mach den ersten Schritt und tu deinem Körper etwas Gutes!

Yoga Übung 2

Yoga Übung 1

Deine Vorteile:

  • Mehr Beweglichkeit und Gelenkfreundlichkeit
  • Stärkung von Rücken und Muskulatur
  • Weniger Stress, mehr Gelassenheit
  • Training ohne Leistungsdruck – jeder macht in seinem Tempo
  • Männlicher Trainer, der weiß, wo's bei Männern zwickt
Donnerstag
18:30 - 20:00 Uhr
Gymnastikhalle Udetstraße
Grundschule Hangelar
Thomas Sieberg ist Übungsleiter dieser Gruppe.

Leiste TVH

Männer Yoga

Heike Bauer ist neue Abteilungsleiterin der Volleyballgruppe

Sandra Schwanke wurde am 06.12.25 vom Vorstand des TV Hangelar verabschiedet. Sie verändert ihren Wohnsitz und kann deshalb leider nicht mehr als Abteilungsleiterin der Volleyball-Gruppe tätig sein. Dankenswerterweise übernimmt nun Heike Bauer, Mitglied der 1. Mannschaft, diese Funktion. Der Vorstand freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Heike.

Heike Bauer, Abt. Leiterin Volleyball 2026

  Heike Bauer, ab sofort neue Abteilungsleiterin der Volleyballgruppe

Heike Bauer ist neue Abteilungsleiterin der Volleyballgruppe

Lebendiger Adventskalender 2025. Der TV Hangelar ist wieder dabei.

Liebe Eltern, liebe Kinder, Omas und Opas des TV Hangelar,

auch in diesem Jahr wurde das (Advents)fenster der Geschäftsstelle an der Kölnstraße 136 wieder wunderbar von unseren Vorstandsmitgliedern umgestaltet. Die Weihnachtsgeschichte ist diesmal das Thema. Neben der Krippe (in der das Christkind noch nicht im Stroh liegt, weil es bislang ja noch nicht geboren wurde) gibt es viele Weihnachtskugeln und Häuschen, die von Kindern gebastelt bzw. verziert wurden. Es lohnt sich, ab sofort dort einmal vorbeizuschauen.

Advendsfenster 2025 Mitte

Advendsfenster 2025 rechte Seite

Advendsfenster 2025 linke Seite

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Lebendiger Adventskalender 2025. Der TV Hangelar ist wieder dabei.

Traumhafte Novemberwanderung auf den Rodder Berg

Nach einer frostigen Nacht erlebte die Wandergruppe des TV Hangelar am letzten Samstag ein traumhaft schönes Wanderwetter. 23 Wanderbegeisterte trafen sich zur diesjährigen Novembertour, die auf den Rodder Berg führte, einen erloschenen Vulkan, dessen letzte Eruption vor etwa 250.000 Jahren stattfand. Die 12 Kilometer lange Strecke bot eine faszinierende Mischung aus Naturerlebnis und historischer Erkundung. Gleich zu Beginn der Wanderung erläuterte Wanderführerin Maria Feldhaus die geologischen Besonderheiten des Rodder Bergs. Der kreisrunde Sprengtrichter des Vulkans, mit einem Durchmesser von etwa 800 Metern, ist bis heute als deutliche Bodensenke sichtbar. Die Gruppe umrundete zunächst dieses Areal. Vom Aussichtspunkt "Heinrichsblick" genossen die Wandernden die wohl schönste Sicht auf das majestätische Siebengebirge. Kaum vorstellbar, dass dieser idyllische Ort einst als Hinrichtungsstätte des Amtes Mehlem diente. Nur wenige Meter weiter zurück, über eine Pferdekoppel, erreichte die Gruppe den höchsten Aussichtspunkt, der einen grandiosen Blick über die Region Bonn bot – bei fast klarer Fernsicht war sogar der Kölner Dom in der Ferne zu erahnen. Die Tour führte weiter bergab nach Niederbachem, vorbei am historischen Gut Broichhof, dessen Ursprung im 13. Jahrhundert auf einer "Motte" (einer Turmhügelburg) mitten im ehemaligen Krater lag. Auf dem Weg nach Oberbachem wurde eine wohlverdiente Brotzeit in einer schön gelegenen Schutzhütte eingelegt. Hinter Oberbachem folgte die Gruppe dem historischen „Eselsweg". Eine Stele in Form eines Esels erklärte, dass hier früher Tuffschlacke abgebaut und von Eseln hinunter an den Rhein zur Verschiffung gebracht wurde. Von einer Aussichtsplattform bot sich ein guter Blick auf einen ehemaligen Steinbruch, der Zeugnis dieses historischen Abbaus ist. Kurz hinter dem Ort führte der Weg durch einen sogenannten Hauwald stetig ansteigend zurück zum Hochplateau am Krater. Hier oben befinden sich heute weitere Pferdehöfe sowie eine Vielseitigkeitsreitanlage (Eventing, ehemals Military), die die enge Verbindung der Region zum Pferdesport unterstreichen. Das Ziel der Wanderung war der imposante Rolandsbogen. Das Baudenkmal war einst Bestandteil einer Schutzburg für das Frauenkloster auf der Rheininsel Nonnenwerth. Die Burg wurde 1637 bei einem schweren Erdbeben zerstört, doch der Bogen blieb stehen und ist heute ein Wahrzeichen der Region. Hier kehrte die Gruppe im -Restaurant am Rolandsbogen- ein und genoss bei Kaffee und Kuchen noch einmal einen wunderbaren, abschließenden Blick auf das malerische Rheintal. Ein gelungener Ausflug, der Natur, Geschichte und sportliche Betätigung perfekt miteinander verband.

Novemberwanderung 2025

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Traumhafte Novemberwanderung auf den Rodder Berg