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Die Februarwanderung (am 1. März) der Wandergruppe

Februarwanderung 2026 Gruppenfoto

Am 1. März 2026 trafen sich bei tollem Wanderwetter 13 Wanderfreunde der Wandergruppe des TV Hangelar um kurz nach 9:00 Uhr am Bahnhof Blankenberg und wurden von Irmgard und Herbert Botz begrüßt. Beide haben diese Wanderung vorbereitet und geführt. Es ging auf etwa 16 km bei 330 Höhenmetern über befestigte und in Teilen feucht matschige Wege zunächst nach Bödingen, dem ältesten Marienwallfahrtsort in Deutschland. Dort wird seit über 600 Jahren in der Kirche „Zur Schmerzhaften Mutter" der Mutter Gottes Maria gedacht und über ein jährlich stattfindendes Kompassionsfest diesem traditionellen Pilgerbrauchtum Ehre erwiesen. So kreuzten bei dieser Wanderung zahlreiche Wege die alten und noch gegenwärtigen Pilgerpfade zur Wallfahrtskirche in Bödingen. Am in der Nähe liegenden Marienbrünnchen erfolgte der zweite Halt mit Blick auf das in der Tiefe glitzernde Brunnenwasser, das der Legende nach Heilung für verschiedene Beschwernisse versprach. Wegen des schönen und zunehmend warmen Wetters empfahlen die beiden Wanderführer der Gruppe, für den nächsten Aufstieg von etwa einem Kilometer sich warmer Wanderbekleidung zu entledigen. In Niederhalberg angekommen, wurde dann nach gut vier Kilometern und mittlerweile zwei längeren Anstiegen die erste längere Trink- und Snackpause eingelegt. Dem weiteren Weg folgend ging es über teilweise enge und matschige Waldwege in Richtung der im Volksmund bekannten Römerstraße. Diese verläuft in West-/Ostrichtung auf einem Bergrücken von Hennef kommend in Richtung Windeck und wurde bereits im Mittelalter als wichtige Handelsroute zwischen dem Rheinland und dem Oberbergischen sowie Sieger- und Sauerland genutzt. An einem wunderschönen sonnigen Platz machte die Wandergruppe auf gefällten zum Abtransport bereit liegenden Baumstämmen nach etwa der Hälfte der Strecke Mittagspause. Dann ging es steil bergab an den Fluss Bröl in den gleichnamigen Ort, um unmittelbar im Anschluss wieder bergauf um Bröl herum in Richtung des Schlosswaldes von Allner zu wandern. Über den Schlosspark und den Ort Allner gelangte die Wandergruppe an die Sieg und erreichte nach etwa 16 km ein Hennefer Traditionscafé. Dort erwarteten die Wanderfreunde Heiß- und Kaltgetränke sowie Kuchen und herzhafte Snacks.
Mit müden Knochen und Gelenken, aber gut gelaunt setzte sich die Gruppe nach einer schönen Wanderung im Anschluss nach nur noch etwa 200 m Fußweg am Hennefer Bahnhof in den Zug und erreichte bald danach den Anfangstreffpunkt am Parkplatz Hangelar Ost.

Februarwand 2026 im Wald

Februarwand 2026 Rast

Februarwand 2026 Bödingen

Text: Herbert Botz

Fotos: Irmgard Botz

Die Februarwanderung (am 1. März) der Wandergruppe

Auftaktwanderung der Wandergruppe im Siebengebirge

Mit großer Vorfreude startete die Wandergruppe des TV Hangelar in die neue Saison. „Endlich geht es wieder los", freute sich eine Teilnehmerin zu Beginn der Auftaktwanderung. Insgesamt achtzehn Wanderbegeisterte trafen sich, um unter der Leitung von Wanderführerin Maria Feldhaus eine rund zehn Kilometer lange Strecke durch das Siebengebirge zu erkunden.
Obwohl der Tag mit Regen begann, zeigte sich beim Start am Kloster Heisterbach strahlender Sonnenschein. Die Wanderroute führte zunächst entlang des Weilbergs. Anschließend stieg die Gruppe einen Hohlweg hinauf in Richtung Lauterbachtal. Nach kurzer Zeit ging es bergab zum Gut Frankenforst, wo die Universität Bonn eine landwirtschaftliche Lehr- und Forschungsanstalt betreibt.
Am Wanderparkplatz Vinxel überquerte die Gruppe eine Straße, um durch den charakteristischen Hauwald zu gehen. Auf einer Steintafel erfuhren die Wandernden, dass die Bäume in diesem Gebiet früher oberhalb der Wurzel gefällt wurden. Aus den übrig gebliebenen Baumstümpfen entwickelte sich der Wald dann erneut (sogenannter Stockausschlag). Heute wachsen hier eindrucksvolle Baumgruppen, die oft aus einem einzigen Wurzelstamm hervorgegangen sind. Kurze Zeit nach dem Durchqueren des Hauwaldes gelangte die Wandergruppe zur „Rabenlay". Hier bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, vom sogenannten „Skywalk" auf die Fundstelle hinabzublicken, an der 2014 das 14.000 Jahre alte Doppelgrab von Oberkassel entdeckt wurde. Die Überreste der dort gefundenen Skelette – eine Frau, ein Mann und ein Hund – befinden sich heute im LVR-Landesmuseum in Bonn.
Die Wandergruppe nutzte die eindrucksvolle Aussicht für eine wohlverdiente Brotzeit, bevor sie ihre Tour auf dem Rheinsteig fortsetzte. Ihr Ziel war die „Dollendorfer Hardt", die oberhalb der Weinberge liegt. Von dort aus führte der Weg zurück zum Kloster Heisterbach. Zum Abschluss des gelungenen Wandertages ließen sich die Teilnehmenden im dortigen Klostercafe mit einem Stück Mohnkuchen verwöhnen und unterhielten sich noch lange über den sonnigen und erlebnisreichen Ausflug.

Auftaktwanderung Jan 2026

Text und Fotos: Michael Feldhaus

 

Auftaktwanderung der Wandergruppe im Siebengebirge

Die Dezemberwanderung der Wandergruppe: "Rund um den Petersberg"

Am vergangenen Wochenende trafen sich 16 Wanderbegeisterte, um an der Wanderung „Rund um den Petersberg" teilzunehmen. Unsere Wanderführerin Maria Feldhaus hatte eine, für viele unbekannte, Streckenführung gewählt. Größtenteils auf dem Rheinsteig, dem Beethovenweg und weiteren Teilabschnitten von Wanderwegen standen den Wandernden gut 13 km mit rd. 440 hm bevor. Vom Parkplatz am Kloster Heisterbach ging es zunächst bequem bergab bis zum Einstieg in das Nachtigallental bei Königswinter. Ab nun hieß es aber: „Von nun an geht's bergauf". Kurz hinter dem Willi Ostermann – Denkmal musste auch noch ein umgestürzter Baumriese überwunden werden. Auf Höhe der Drachenburg ging es über den Eselsweg bis auf das Plateau des Drachenfelsens. Da hier oben ein scharfer, kühler Wind wehte, nahm man im Schutze des Restaurantgebäudes die Brotzeit ein. Weiter ging es dann hinab Richtung Milchhäuschen. Kurze Zeit später erlebte die Gruppe den Einsatz des Ordnungsamtes unterhalb des „Kleinen Steinbruches" am Drachenfels. Mehrere Spaziergänger hatten verbotenerweise die dortige Bruchkante erklommen und versuchten nun, irgendwie den rückwärtigen Steilhang durch den Wald herunterzukommen. Die Beamten erwarteten sie bereits und erstatteten Anzeige wegen unerlaubten Betretens eines geschützten Gebietes. Seitdem das Siebengebirge ein Naturpark ist, sind Abweichungen von den ausgewiesenen Wegen nicht mehr gestattet. Unsere Gruppe hatte aber nun den steilsten Anstieg vor sich. Es ging anstrengend über den Rheinsteig hoch auf den Petersberg. Mit mehreren Verschnaufpausen kamen alle gut auf der Hotelterrasse an. Jetzt kam auch noch die Sonne durch und zeigte das Rheintal in wunderschönem Gegenlicht. Nach einem steilen Abstieg im oberen Bereich kamen alle nach 13,8 km gut gelaunt am Ausgangspunkt an und genossen im Klostercafé Kaffee, Kuchen und Herzhaftes. Der neue Wanderplan der Wandergruppe vom TV Hangelar erscheint Anfang 2026, wie üblich auf dieser WEB-Seite.

Dezemberwanderung 2025 Gruppenfoto

Abzweig am grauen Stein im Siebengeb.

Dezemberwanderung 2025 Petersbergterrasse

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Die Dezemberwanderung der Wandergruppe: "Rund um den Petersberg"

Traumhafte Novemberwanderung auf den Rodder Berg

Nach einer frostigen Nacht erlebte die Wandergruppe des TV Hangelar am letzten Samstag ein traumhaft schönes Wanderwetter. 23 Wanderbegeisterte trafen sich zur diesjährigen Novembertour, die auf den Rodder Berg führte, einen erloschenen Vulkan, dessen letzte Eruption vor etwa 250.000 Jahren stattfand. Die 12 Kilometer lange Strecke bot eine faszinierende Mischung aus Naturerlebnis und historischer Erkundung. Gleich zu Beginn der Wanderung erläuterte Wanderführerin Maria Feldhaus die geologischen Besonderheiten des Rodder Bergs. Der kreisrunde Sprengtrichter des Vulkans, mit einem Durchmesser von etwa 800 Metern, ist bis heute als deutliche Bodensenke sichtbar. Die Gruppe umrundete zunächst dieses Areal. Vom Aussichtspunkt "Heinrichsblick" genossen die Wandernden die wohl schönste Sicht auf das majestätische Siebengebirge. Kaum vorstellbar, dass dieser idyllische Ort einst als Hinrichtungsstätte des Amtes Mehlem diente. Nur wenige Meter weiter zurück, über eine Pferdekoppel, erreichte die Gruppe den höchsten Aussichtspunkt, der einen grandiosen Blick über die Region Bonn bot – bei fast klarer Fernsicht war sogar der Kölner Dom in der Ferne zu erahnen. Die Tour führte weiter bergab nach Niederbachem, vorbei am historischen Gut Broichhof, dessen Ursprung im 13. Jahrhundert auf einer "Motte" (einer Turmhügelburg) mitten im ehemaligen Krater lag. Auf dem Weg nach Oberbachem wurde eine wohlverdiente Brotzeit in einer schön gelegenen Schutzhütte eingelegt. Hinter Oberbachem folgte die Gruppe dem historischen „Eselsweg". Eine Stele in Form eines Esels erklärte, dass hier früher Tuffschlacke abgebaut und von Eseln hinunter an den Rhein zur Verschiffung gebracht wurde. Von einer Aussichtsplattform bot sich ein guter Blick auf einen ehemaligen Steinbruch, der Zeugnis dieses historischen Abbaus ist. Kurz hinter dem Ort führte der Weg durch einen sogenannten Hauwald stetig ansteigend zurück zum Hochplateau am Krater. Hier oben befinden sich heute weitere Pferdehöfe sowie eine Vielseitigkeitsreitanlage (Eventing, ehemals Military), die die enge Verbindung der Region zum Pferdesport unterstreichen. Das Ziel der Wanderung war der imposante Rolandsbogen. Das Baudenkmal war einst Bestandteil einer Schutzburg für das Frauenkloster auf der Rheininsel Nonnenwerth. Die Burg wurde 1637 bei einem schweren Erdbeben zerstört, doch der Bogen blieb stehen und ist heute ein Wahrzeichen der Region. Hier kehrte die Gruppe im -Restaurant am Rolandsbogen- ein und genoss bei Kaffee und Kuchen noch einmal einen wunderbaren, abschließenden Blick auf das malerische Rheintal. Ein gelungener Ausflug, der Natur, Geschichte und sportliche Betätigung perfekt miteinander verband.

Novemberwanderung 2025

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Traumhafte Novemberwanderung auf den Rodder Berg

Die Septemberwanderung der Wandergruppe

Am vergangenen Samstag begab sich die Wandergruppe des TV Hangelar auf eine malerische Tour entlang des "Bensberger Schloßwegs". Mit insgesamt 16 Wanderfreunden startete die Gruppe ihre Erkundungstour durch die reizvolle Landschaft. Ausgangspunkt war das Rathaus Bensberg, dass vom bekannten Architekten Gottfried Böhm gestaltet wurde und wegen seiner eigenwilligen Betonarchitektur von den Einheimischen auch „Aapefelse" (Affenfelsen) genannt wird. Ein besonderes Highlight der Wanderung war das namensgebende Schloss Bensberg, das hoch über der Stadt thront. Schon kurz nach dem Start legte die Gruppe dort eine kurze Pause ein, um die imposante barocke Architektur zu bewundern und den tollen Weitblick, die Schlossstraße hinunter, bis zum Kölner Dom zu genießen.

Gruppenfoto September 2025

Die Route, die als einer der schönsten Rundwanderwege in der Region gilt, führte die Wanderer durch dichte Wälder, über offene Felder und bot immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Bergische Land. Das Wetter spielte perfekt mit und sorgte für ideale Bedingungen, um die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Septemberwanderung 2025 Am Wegesrand

Unterwegs gab es viele Gelegenheiten für angeregte Gespräche und lustige Anekdoten. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, die in diesen Tagen ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, waren deutlich spürbar und trugen maßgeblich zur guten Stimmung bei. Es war eine bunte Mischung aus erfahrenen Wanderern und neuen Gesichtern, die sich alle bestens verstanden.

Septemberwanderung 2025 Rast an Quelle

Nach mehreren Stunden gemütlichen Wanderns und der wohlverdienten Rast an einer Quelle, erreichte die Gruppe wieder ihren Ausgangspunkt. Dort fand das „Bensberger Herbstfest" statt und lud die Wanderer zu den verschiedensten Speisen und Getränken ein. Alle Teilnehmer waren sich einig: Es war ein rundum gelungener Tag. Die Kombination aus sportlicher Betätigung, Naturerlebnis und geselligem Beisammensein machte die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Wandergruppe des TV Hangelar plant für den 22. November die nächste Tour und freut sich auf viele weitere gemeinsame Kilometer in der Natur. Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen und die Schönheit der Umgebung wandernd zu entdecken.

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Die Septemberwanderung der Wandergruppe

Die Augustwanderung der Wandergruppe ins Braunkohlegebiet bei Hambach

Augustwanderung 2025 Gebiet Hambach

Am 24.8.2025 trafen sich 14 Wanderfreunde der Wandergruppe des TV Hangelar zur geplanten Augustwanderung. Das Ziel der Wanderung lag nahe der Jülicher Börde im rheinischen Braunkohlengebiet. Zunächst bestiegen wir bei gutem Wanderwetter die Sophienhöhe. Mit 301 m Meereshöhe zählt die Sophienhöhe als künstlich aufgeschütteter Berg aus dem Abraum des Hambacher Braunkohletagebaus zu den größten künstlichen Erhebungen der Erde. Entstanden ist die Sophienhöhe weitestgehend ab den 1980er Jahren und bildet heute ein wunderschönes Naturschutzgebiet mit vielfältigen Wandermöglichkeiten. Unterwegs konnten wir idyllisch angelegte Weiher mit vielfältiger Flora und Fauna bewundern. Ausgewilderte Konikpferde aus dem osteuropäischen Raum grasten mit ihren Fohlen friedlich in der Sonne. Ein künstlich angelegter keltischer Jahreskreis dokumentierte uns, welcher Baum mit unserem Geburtstag korrespondiert. Beeindruckend war zwischendurch ein weiter Blick in den rheinischen Braunkohlentagebau. Auf der „Gipfel" höhe am Römerturm waren alle froh, dass es nunmehr bis zum Parkplatz nur noch bergab ging. Dort angekommen, waren alle beeindruckt, wie am Beispiel der Sophienhöhe Menschen gemachte Eingriffe in die Natur, zumindest durch Kompensationsmaßnahmen, zu schönen Erholungsgebieten für die gesamte Bevölkerung ausgeglichen werden.
Wir fuhren dann mit unseren PKW um die Sophienhöhe herum und gelangten so zu einer weiteren Attraktion des rheinischen Braunkohlentagebaus. Am Aussichtspunkt des Forums „Terra Nova" bei Elsdorf wurde uns ein weiter Blick in den Tagebau Hambach vergönnt. Mittlerweile zählt dieser Tagebau mit einer Tiefe von über 400 m zu den größten Braunkohletagebaulöchern in Europa. Große Kohlebagger, Absetzer und Autos im Tagebauloch wirkten von oben wie Spielzeuge. Der Gruppe wurde von Herbert Botz erläutert, in welchen Zeitperioden welche Erd- und Kohlemassen bewegt wurden. Zugleich wurde nicht verschwiegen, dass mit dem Braunkohletagebau gesellschaftspolitisch durchaus umstrittene Maßnahmen einhergehen. So mussten in unserer Blickweite Menschen umgesiedelt und Waldgebiete (Hambacher Forst) dem Tagebau weichen.
Nach unserer Wanderung und dem Blick ins Tagebauloch genossen wir am Forum Terra Nova noch Getränke und Speisen. Wir waren uns einig: Die recht weite Anfahrt hat sich gelohnt.

Text: Herbert Botz, Fotos: Michael Feldhaus

Die Augustwanderung der Wandergruppe ins Braunkohlegebiet bei Hambach

Die Juliwanderung an die Ahr

Am letzten Juliwochenende begab sich die Wandergruppe des TV Hangelar auf eine faszinierende Entdeckungsreise entlang des Traubenpfads, der sich malerisch oberhalb der Ahr durch die Weinberge schlängelt. 18 wanderbegeisterte Mitglieder und Gäste fanden sich am Samstagmorgen am vereinbarten Treffpunkt ein, um unter der Führung von Maria Feldhaus einen Tag voller großartiger Landschaften, spannender Wissensvermittlung und gemeinsamer Erlebnisse zu genießen. Noch war die Luft kühl und ideal für diese Wanderung. Bald ging es in ein ausgedehntes Waldstück oberhalb der Weinfelder. Schon erreichte man den „EVA" Aussichtsturm, der trotz überwiegend zugewachsener Umgebung einen Weitblick bis zum Siebengebirge zuließ. Der Traubenpfad, einer der bekanntesten Themenwanderwege in der Ahrregion, vermittelt auf gut 10 Kilometern abwechslungsreiche Einblicke in den heimischen Weinbau, die Geologie und die kulturelle Entwicklung des Ahrtals. Einer der Höhepunkte der Wanderung waren die spektakulären Ausblicke auf das Ahrtal, die der Traubenpfad in regelmäßigen Abständen bietet. Immer wieder öffneten sich Lichtungen, die den Blick auf das sanft mäandernde Band des Flusses, die Weinterrassen und die bekannte Ortschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler ermöglichten. Viele Wandernde nutzten die Gelegenheit, innezuhalten, Fotos zu schießen und die besondere Stimmung des Tages in sich aufzunehmen. Der Weg führte stetig bergab, vorbei auch an der Dokumentationsstätte „Regierungsbunker", bis an die Ahr. Der Fluß führte rel. wenig Wasser und die Wandernden konnten kaum glauben, was hier vor fast genau vier Jahren geschehen ist. Es ist zwar schon sehr viel renoviert worden, doch an vielen Häusern sind die Spuren des Hochwassers noch gut zu erkennen. Nun wartete auf die Gruppe die größte Herausforderung: Ein sehr steiler Anstieg, bei mittlerweile großer Hitze, durch den Weinanbau bis zur neu errichteten „Flutkapelle" auf halber Höhe zum Hochplateau „Bunte Kuh". Nach einer ausgiebigen Trinkpause ging es von dort weiter über steile, schmale Winzerpfade bis zur Höhe mit einer Aussichtshütte. Von dort war es dann nicht mehr weit bis zum Ziel: Das familiengeführte Ausflugslokal „Altenwegshof", das die Wandernden mit herzhaftem Flammkuchen und kühlen Getränken, wie auch Kaffee und Kuchen empfing. Die Wanderung der Wandergruppe des TV Hangelar auf dem Traubenpfad oberhalb der Ahr war nicht nur ein sportliches, sondern vor allem ein landschaftliches Highlight. Die Verbindung von Bewegung, Natur und regionalem Genuss machte den Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Traubenpfad 2025

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Traubenpfad 2025 2

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Die Juliwanderung an die Ahr

Die Juniwanderung der Wandergruppe

 

„Toll, dass ihr so zahlreich mitwandern wollt!" Die Wanderführerin Maria Feldhaus vom TV Hangelar begrüßte am letzten Sonntagmorgen im Juni 15 unerschrockene Wanderbegeisterte, die trotz der vorhergesagten 30 Grad Hitze in der Eifel wandern wollten. Die „Maare Rundwanderung" mit ca.15 km standen auf dem Programm. Start war das Naturfreibad am „Pulvermaar". Bei fast noch frischen Temperaturen auf dem Waldweg wanderte man mit wunderbarem Blick auf das am besten erhaltene Maar der Eifel. Mit seinen ca. 74 m Wassertiefe ist es zudem einer der tiefsten Seen Deutschlands. Nun ging es zügig weiter in Richtung „Strohner Määrchen". Dieses Maar ist eines der letzten Hochmoore der Eifel mit seinen Torfmoosen, die mit ihren kleinen Hügeln die Oberfläche bilden. Mittlerweile, auf offenen Wiesen wandernd, stiegen auch die Temperaturen. Die Eifel zeigte sich mit herrlichen Weitblicken über frisch gemähte Felder. Dadurch, dass immer wieder Trinkpausen eingelegt wurden, blieb die Hitze noch erträglich. Nächstes Ziel war das „Holzmaar". Ein wunderschöner See, mit vielen Wasserpflanzen an seinem Ufer. Nun ging es in den erfrischenden Wald, um zum „Dürres Maar" zu gelangen. Dieses Maar ist ein Trockenmaar voller Seggen, Moosen und Wollgräsern. Es ging weiter auf einem absteigenden Wiesenweg, von dem man schon den Ort Gillenfeld in der Ferne sehen konnte. Doch vorher streifte man noch einen kleinen Teich „Im Rehwinkel" mit herrlich gelben Seerosen. Angekommen in Gillenfeld bestaunte man die aus Vulkangestein erbaute Marien-Grotte, unterhalb der Pfarrkirche. Nun standen nochmals 1 km schweißtreibender Anstieg zum Pulvermaarkraterrand an, bevor man das Naturfreibad wieder erreichte. Bei klassischen „Freibadpommes" Kuchen und kühlen Getränken erholte man sich schnell. Einige nutzten dann doch die Gelegenheit, ein erfrischendes Bad im See zu nehmen. Und man war doch etwas stolz darauf, eine so schöne Wanderung, trotz der hohen Temperaturen, gemacht zu haben.

Juniwanderung Eifelmaare 2025

Text und Fotos: Michael Feldhaus

Die Juniwanderung der Wandergruppe

400 Meter können ganz schön lang sein...

...nämlich dann, wenn es sich dabei um Höhenmeter handelt - 400m Auf- und 400m Abstieg. Und die galt es, bei der Maiwanderung der Wandergruppe des TV Hangelar am 25.05. im Naturpark Bergisches Land zu überwinden. Dazu hatten sich 21 Wanderbegeisterte im Alter von 11 bis 87 (!) Jahren an der Straßenbahnhaltestelle Hangelar Ost eingefunden, bevor es mit der Linie 66 und dem RE9 über Siegburg nach Herchen an der Sieg als dem Startpunkt der Wanderung ging. Von dort aus führte die Tour weitestgehend auf dem Natursteig Sieg in dem schon dem Westerwald zuzurechnenden Teil des Naturparks über eine Distanz von ca. 9 km mit drei anspruchsvollen Auf- und Abstiegen nach Dattenfeld. Pausiert wurde an der Schutzhütte Auenberg. Die Schlusseinkehr erfolgte in der Gaststätte „Bikers Rast" am Campingplatz Dattenfeld, die aus aktuellem Anlass spontan in „Hikers Rast", umbenannt wurde, zumal dort aufgrund der Wetterlage ohnehin keine Biker (Motorradfahrer) präsent waren, wohl aber 21 Hiker (Wanderer). Und hier kam auch der Regen in Form eines heftigen Schauers, der glücklicherweise erst dann einsetzte, als die Gruppe an einem reservierten Tisch unter einem schützenden Dachüberstand Platz genommen hatte. Die restlichen zwei Kilometer bis zum Bahnhof Dattenfeld konnten glücklicherweise trockenen Fußes bewältigt werden, um von dort aus die Rückfahrt nach Siegburg und Hangelar anzutreten.Die Wandergruppe des TV Hangelar trifft sich einmal im Monat zu einer gemeinsamen Wanderung. Alternierend werden Halb- (samstags, 8 - 12 km) und Ganztageswanderungen (sonntags, 14 - 18km) angeboten, zu deren Startpunkt in der Regel am Treffpunkt Hangelar Ost Fahrgemeinschaften gebildet und die Fahrtkosten auf alle Teilnehmer umgelegt werden. Interessenten können den diesjährigen Wanderplan auf der Website des Vereins www.tvhangelar.de einsehen und auch im Format PDF herunterladen. Die beiden Abteilungsleiter Maria und Michael Feldhaus freuen sich auch über die Kontaktaufnahme interessierter Neuwanderer unter michael.feldhaus@tvhangelar.de.

Text: Jürgen Hensel

Maiwanderung 2025 neu

 

Fotos: Michael Feldhaus

400 Meter können ganz schön lang sein...

Die Aprilwanderung der Wandergruppe

Liewerfrauenweg April 2025 steiler Anstieg

Früh um 08.00 Uhr am letzten Sonntagmorgen trafen sich 15 Wanderbegeisterte des TV Hangelar, um unter der Leitung der Wanderführerin Maria Feldhaus zu einer Themenwanderung zu starten. Unter dem Motto „ Auf den Spuren der Liewerfrauen im Berg. Land" wollte man die mühsame Arbeit der Frauen nachvollziehen, die mit 15 bis 25 kg schweren Körben auf ihren Köpfen den Schleifern in den Schleifkotten Scheren- Messer- und Schwerterrohlinge von den Gesenkschmieden brachten und auf dem Heimweg die geschliffenen Werkstücke wieder mit nach Solingen in die Handelskontore trugen.                                                                                                                                                                                                                          Start der 18 km Wanderung, die wegen verschiedener Steilanstiege als -anspruchsvoll- eingestuft wird, war nahe der Wupper in Untenrüden.Bei idealem Wanderwetter erlebte die Gruppe traumhafte Weitsichten über das Berg. Land. Immer wieder hielt man inne an den zahlreichen Schautafeln, die die schwere Arbeit der Frauen darstellen. Die Liewerfrauen (Lieferfrauen) waren überwiegend die Ehefrauen und Töchter der Schleifer, die in den Wassermühlen (Kotten) an kleineren Flüssen und der Wupper die Werkstücke schliffen.   

   Liewerfrauenweg April 2025 Liewerfrau                                                                                                                                                                                                                         

Im Korb auf dem Kopf wurden die schweren Rohlinge zu Fuß oft über viele Kilometer transportiert, bei jedem Wetter und auf beschwerlichen Pfaden. Auf dem Rückweg wurden die bereits geschliffenen Stahlwaren nach Solingen in Handelskontore gebracht. Hier wurde jedoch nur die Schleifarbeit der Ware bezahlt. Für den Transport wurden die Frauen nicht entlohnt. Dieses Geld war oft das einzige Familieneinkommen. Selbstverständlich mussten diese Frauen noch Haushalt, Kindererziehung und den Alltag bewältigen. Auf der Wanderung war immer wieder Gesprächsthema, wie man so etwas früher schaffen konnte. In den 1920iger Jahren endete diese harte Arbeit. Mit Dampfmaschinen oder Dieselmotor betriebene Schleifereien direkt bei den großen Stahlwarenfirmen wie Zwilling oder Friedrich Herder Abraham Sohn in der Stadt Solingen machten diese mühsamen Transporte überflüssig.Liewerfrauenweg April 2025 Gruppenfoto

 

Nach rund 5 Stunden Wanderung kehrte man in Untenrüden im Haus Rüden ein und stärkte sich bei Herzhaftem oder Kaffee und Kuchen.

Michael Feldhaus

Die Aprilwanderung der Wandergruppe